Trollfjord
Ein zwei Kilometer langer Fjord mit hundert Meter schmaler Einfahrt.
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Der Trollfjord ist ein 2 Kilometer langer Seitenarm des Raftsunds zwischen den norwegischen Inselgruppen Lofoten und Vesterålen. Mit seiner schmalen Einfahrt und steilen Bergwänden schneidet er westwärts vom Raftsund ins Land. Der Name geht auf den Troll zurück, eine Gestalt der nordischen Mythologie.
Die Einfahrt
Die Einfahrt in den Trollfjord ist kaum hundert Meter breit, und die Berge zu beiden Seiten steigen mehr als tausend Meter aus dem Wasser auf. Die Schiffe drehen im Becken am Fjordende, dicht unter den Felswänden, wo häufig Seeadler zu sehen sind.
Geschichte
Bekannt ist der Fjord aus der norwegischen Geschichte durch die Trollfjord-Schlacht von 1890, als Dampfschiffe die Einfahrt versperrten, um die kleinen offenen Boote vom Kabeljau im Inneren fernzuhalten — eine Auseinandersetzung, die Johan Bojer später in seinem Roman „Die Lofotfischer“ verarbeitete.


