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Vestland Classic
Norwegen

Oslo


Die Hauptstadt am Ende ihres Fjords, gegründet 1048.

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Oslo waterfront

Oslo ist die Hauptstadt und größte Stadt Norwegens, gelegen am Ende des Oslofjords, an drei Seiten von bewaldeten Hügeln und an der vierten vom Wasser umgeben. Die Stadt verbindet ein kompaktes, gut zu Fuß erschließbares Zentrum mit einer Uferfront, die rund um das Opernhaus, das neue Munch-Museum und die Deichman-Bibliothek neu gestaltet wurde.

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Geschichte

Die Geschichte der Stadt reicht über 1.000 Jahre zurück. Oslo wurde 1048 von König Harald Hardråde gegründet. Um 1300 wurde es Hauptstadt Norwegens, verlor seine Vorrechte jedoch während der dänisch-norwegischen Union von 1348 bis 1814. 1624 zerstörte ein Brand das alte Oslo, und die Stadt wurde einige Kilometer westwärts verlegt, um Schutz durch die Festung Akershus zu erhalten. Sie wurde nach dem dänischen König Christian IV. in Christiania umbenannt — ein Name, der bis zur offiziellen Rückbenennung in Oslo am 1. Januar 1925 blieb.

Nahe Ekeberg wurden Siedlungsspuren gefunden, die bis 10.000 v. Chr. zurückreichen. Nach dem verheerenden Brand von 1624 wurde das alte Oslo an der Mündung des Flusses Aker weitgehend aufgegeben und die Ruinen in Ackerland umgewandelt. Heute sind unterhalb des Ekeberg-Hügels — gegenüber dem neuen Opernhaus, zwischen der E18 und der Bahnlinie — noch einige Kirchenruinen sichtbar. Darüber hinaus ist vom mittelalterlichen Oslo praktisch nichts erhalten.

Ironischerweise entstand die neue Stadt Christiania außerhalb der Grenzen Oslos, und „Oslo“ blieb der Name der kleinen verbliebenen Siedlung jenseits der neuen Stadtgrenze. Während der raschen Ausdehnung Christianias im 19. Jahrhundert, als Hauptstadt eines neuen Staates, wurde der Ort des ursprünglichen Oslo — die Altstadt „Gamlebyen“ — eingemeindet.

Weil im 19. Jahrhundert so schnell umliegendes Agrarland eingemeindet wurde, sind zahlreiche Spuren der bäuerlichen Vergangenheit in Ortsnamen und Hofgebäuden erhalten. Reste historischer Weiden finden sich in Parks; der St. Hanshaugen etwa dient heute als Erholungspark der Osloer.

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Die Menschen

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Oslo hat rund 650.000 Einwohner, mit den Vororten außerhalb der Kommune (etwa Bærum und Lørenskog) fast eine Million. Die Stadt verzeichnet das stärkste Bevölkerungswachstum aller europäischen Hauptstädte — mit entsprechend hohen Immobilienpreisen. Die Metropolregion zählt etwa 1,4 Millionen Menschen.

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Rund ein Viertel der Bevölkerung hat nicht-norwegische Wurzeln, die meisten aus Schweden, Polen und Pakistan. Das macht Oslo zu einer ethnisch und kulturell vielfältigen Stadt. Zusammen mit dem starken Zuzug aus ganz Norwegen wird Oslo daher oft als „Schmelztiegel“ des Landes bezeichnet.

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Kulturelle Vielfalt prägt Gesellschaft und Stadtbild, etwa in Küche und Handel, die längst zum Alltag gehören. In einigen Vierteln, besonders rund um Grønland und Tøyen sowie in vielen östlichen Vororten, stellen Menschen mit Migrationsgeschichte die Mehrheit. Es gibt bedeutende Gemeinschaften mit pakistanischen, somalischen, schwedischen, sri-lankischen, irakischen, polnischen, rumänischen, vietnamesischen, iranischen, ex-jugoslawischen, marokkanischen, türkischen, albanischen, philippinischen, thailändischen und dänischen Wurzeln.

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